Udo Steinberg GmbH
 
Leistungsbeschreibung Typenhäuser

Vorbemerkungen

Alle unsere Häuser werden in konventioneller Bauweise erstellt und persönlich von Maurermeister Udo Steinberg überprüft und abgenommen. Bei uns gilt noch "Stein auf Stein" und das auch im Dachgeschoss. Zudem kommen viele Gewerke aus dem eigenen Haus, was für eine gute Qualität bei der Ausführung sorgt.

Vor Baubeginn sind folgende Punkte zu beachten:

  • Der Auftraggeber (Bauherren) hat für ein baureifes Grundstück zu sorgen. Dies beinhaltet eine mindestens 4,00 Meter breite Auffahrt für Baustellenfahrzeuge bis zum errichteten Gebäude, sowie genügend Freiraum für Lagerung von Materialien. Die Grenzsteine müssen müssen sichtbar und zugänglich auf dem Grundstück vorhanden sein. Es muß ein aussagekräftiges Bodengutachten vorgelegt werden, um die Standsicherheit des Gebäude zu gewährleisten. Es wird eine Bemusterungtattfinden, indem festgelegt wird, welche Verblendsteine, Fenster- und Türelemente, Innentüren, Fliesen, Bodenbeläge und vieles mehr besprochen und ausgesucht werden. Hierfür stehen ihnen b>unsere Baustoffhändler zu Verfügung, die sie gerne beraten. Vom Auftraggeber ist eine Roh-(Feuer) und Bauleistungsversicherung (Wasser- und Sturmschäden sowie Diebstahl) abzuschließen. Eine Betriebshaftpflichtversicherung für Schäden am Bau wird von uns gestellt. Baustrom und Bauwasser müssen vor Baubeginn zu Verfügung stehen.
  • Baugenehmigungsgebühren, Haus-Versorgungsanschlüsse wie Gas, Fernwärme, Wasser, Strom und Telefon, sowie deren erforderlichen Erdarbeiten, Gebäudeeinmessung und Abnahmen durch den Statiker sind Aufgaben vom Auftraggeber und werden von diesem übernommen und bezahlt. Sollten Mehr- oder Minderleistungen vor oder während der Baumaßnahme entstehen, so sind diese vorher schriftlich anzukündigen.
  • Die Bauzeit beträgt ca. 6 Monate. Diese beginnt mit den Erdarbeiten für das Gebäude und endet mit der Hausübergabe bei Fertigstellung. Jedoch kann es witterungsbedingt (Winterzeit) zu Verzögerungen bzw. Zeitausfällen kommen, die dann zur normalen Bauzeit hinzu zu rechnen sind.
  • Eigenleistungen sind in jedem Umfang möglich. Sind jedoch vor Baubeginn zu nennen. Die Ersparnis können Sie der Kostenzusammenstellung der einzelnen Gewerke entnehmen, die bei jedem Kostenangebot beiliegt.

1. Bauantrag und Statik

  • Alle erforderlichen Unterlagen für einen genehmigungsfähigen Bauantrag werden von uns eingeholt, bearbeitet und eingereicht. Eine aktuelle Flurkarte sowie ein Grenzsteinprotokoll wird vom Auftraggeber vorgelegt. Bauzeichnungen, statische Berechnungen und Wärmebedarfsberechnung werden durch uns erstellt und eingereicht.
  • Ausführungszeichnungen vom Erd- und Dachgeschoss im Maßstab 1:50 wird Ihnen für die Planung der Einrichtung Ihres neuen Wohnhauses zur Verfügung gestellt. Diese Zeichnungen beinhalten alle erforderlichen Maße.

2. Baustelleneinrichtung

  • Einrichten der Baustelle mit erforderlichen Gerätschaften, wie zum Beispiel: WC-Kabine, Bauwagen und Maschinen sowie der Abtransport bei Fertigstellung, jedoch nicht länger als 6 Monate nach Baubeginn.
  • Auswinkeln der Baustelle nach Bauplänen und mit Absprache der Bauherren. Festlegung der Gebäudehöhe gemeinsam mit den Bauherren.
  • Säuberung der von uns verursachten Verunreinigungen (besenrein) auf der Baustelle sowie der Abtransport von Abfällen inkl. Übernahme der Deponiegebühren. Sollten bei Eigenleistungen Bauschutt bzw. Abfälle anfallen, die wir mit entsorgen sollen, so werden diese separat in Rechnung gestellt.
  • Baustrom und Bauwasser werden von den Bauherren für die Bauzeit gestellt. Gerne werden wir Ihnen dabei behilflich sein diese zu beantragen.
  • WC-Kabine wird für die Bauphase, jedoch nicht länger als 6 Monate, von uns gestellt. Bei Eigenleistungen wird ein angemessener Kostenanteil separat in Rechnung gestellt.
  • Luftdichtigkeitstest der Gebäudehülle mit dem Bloor-Door-Verfahren. Dieser Test wird mit den Bauherren zusammen durchgeführt.

3. Erdarbeiten

  • Die Tragfähigkeit des Bodens muss mindestens 150 KN/m² betragen. Die Tragfähigkeit muss vor Baubeginn von einem Bodengutachter geprüft und uns vorgelegt werden. Diese Kosten übernehmen die Bauherren.
  • Mutterboden ca. 30 cm tief abtragen, Streifenfundamente 40 x 80 cm ausheben und bauseits lagern. Füllboden, kapillarbrechend, ca. 30 cm hoch liefern, einbringen und verdichten innerhalb des Gebäudes.
  • Füllboden, kapillarbrechend, ca. 30 cm stark, liefern, einbringen und verdichten innerhalb des Gebäudes.

4. Gründung

  • Streifenfundamente ca. 40 x 80 cm aus Stahlbeton, frostfrei gegründet, mit konstruktiver Bewehrung; einschl. feuerverzinktem Fundamenterder.
  • Stahlbeton-Sohlplatte, 15 cm stark mit konstruktiver Bewehrung aus einer Lage Q 188A und Folien-Trennlage.
  • Dämmung aus extrudiertem Hartschaum unterhalb der Sohlplatte, 80 mm stark; als zusätzliche Dämmmaßnahme im Erdreich.
  • Sockel aus drei Schichten Normalformat-Klinkersteinen, gemauert wie Verblendschale; einschl. Dämmung aus extrudiertem Hartschaumrandstreifen, 120 mm stark.

5. Maurerarbeiten

  • Außenmauerwerk im Erd- und Dachgeschoss aus 17,5 cm starkem Porenbeton-Planblocksteinen PPW 2, gemauert bzw. geklebt; einschließlich gedämmte Fenster- und Türstürze aus Porenbetonstürzen; einschließlich Dämmstreifen unterhalb der Dachpfannen im Giebelbereich.
  • Innenmauerwerk im Erd- und Dachgeschoss aus 11,5 bzw. 17,5 cm starken Porenbeton-Planblocksteinen PPW 4 bzw. PPW 2, gemauert bzw. geklebt; einschl. Porenbetonstürzen im Bereich der Öffnungen.
  • Wärmedämmung aus 140 mm starker Mineralwolle, Wärmeleitfähigkeit 035.
  • Verblendmauerwerk im Erd- und Dachgeschoss aus Normalformat-Vormauerziegeln, gemauert mit Kalkzementmörtel im wilden Verband; danach wird das Mauerwerk ausgekratzt und gereinigt. Nachträgliches Verfugen mit beige-weißem Fugenmörtel. Materialwert der Verblender: 650,- €/1000 Stück (31,20 €/qm) inkl. MwSt.; einschließlich Leibungsanschlüssen aus extrudiertem Hartschaum und PVC-Mauerfolien.
  • Verblendstürze als Stichbogen, ½ Stein hoch, mit vorstehender Kopfschicht.
  • Fenstersohlbänke als Rollschicht aus Vormauerziegeln der Verblendschale.
  • Mauerbänder im Bereich der Giebelseiten; Ausführung wie auf Seite 4 zu sehen.
  • Giebenlohren aus Verblendsteinen, 24 cm breit; runde, gerade oder getreppte Ausführung.
  • Sockelabdeckung als Rollschicht aus Klinkersteinen wie Sockelmauerwerk.
  • Fensterbänke im Erd- und Dachgeschoss aus Agglo-Marmor, 2,0 cm stark; ca. 33 cm tief; es stehen vier verschiedene Muster zur Verfügung; Bad und WC siehe Fliesenarbeiten. Im Bereich Küchenarbeitsplatte ist keine Fensterbank vorgesehen.
  • Bitumenschweißbahn als Sperrschicht gegen aufsteigende Feuchtigkeit auf Stahlbetonsohle verlegt.
  • Rundfenster aus Schmiedeeisen mit Spiegelglas, weiß grundiert; als Zierfenster im Verblender eingemauert; ummauert mit einer Rollschicht aus Verblendsteinen; im Bereich eines Front- oder Backengiebels.
  • Abmauerungen und Rohrkästen für den Sanitärbereich sind in der Position Fliesenarbeiten enthalten. Bei Eigenleistung entfällt diese Position.
  • Kernbohrungen für Trockner 100 mm und Dunstabzugshaube 125 mm; mit Einsatz für Trockner, für Dunstabzugshaube wird bauseits gestellt; 2 Stück.

6. Erdgeschossdecke

  • Stahlbeton-Erdgeschossdecke bei Sattel- und Krüppelwalmdächern als Fertigteildecke mit Betonaufschüttung gemäß Statik; ca. 16 cm stark; einschließlich umlaufender, gedämmter Randbereich aus 30 mm extrudiertem Hartschaum; ohne Spachteln der Plattenfugen.
  • Holzbalkendecke bei Walmdächern (Untergurte der Bodenbrettbinder) aus Konstruktionsvollholz (KVH), kammergetrocknet und dadurch nur eine Restfeuchtigkeit von 12-18 %.

7. Dachstuhl

  • Krüppelwalm- oder Satteldächer, , mit oder ohne Frontspieß (Friesengiebel) oder Backengiebel (Kapitänsgiebel) aus Konstruktionsholz KVH (getrocknetes Bauholz, wichtig wegen des Innenausbaus, da sonst bei feuchtem Holz mit Schimmelbildung zu rechnen ist); einschl. reißfeste, diffusionsoffene Unterspannbahn, Konterlattung und Dachlattung. Die Dachneigung beträgt 45 Grad bzw. 48 Grad.
  • Holzdrempel aus Konstruktionsvollholz, ca. 50 cm hoch; mit beidseitiger OSB- oder Tischlerplatte verstärkt.
  • Giebelgesims aus 6 mm starken weißen Melaminharzplatten an der Stirnseite und weiße Kunststoffverbretterung an der Unterseite; ca. 25 cm breit.
  • Dachuntersichten aus 6 mm starken weißen Melaminharzplatten an der Stirnseite und weiße Kunststoffverbretterung an der Unterseite; ca. 50 cm breit.
  • Trapez- oder Satteldachgaube aus Konstruktionsholz, entsprechend der Zeichnung. Bei bestimmten Haustypen standardmäßig enthalten.
  • Walmdächer aus Konstruktionsholz KVH (getrocknetes Bauholz, wichtig wegen des Innenausbaus, da sonst bei feuchtem Holz mit Schimmelbildung zu rechnen ist); als Bodenbinder (viel Stellfläche vorhanden) oder mit Hand abgezimmert; einschl. reißfester, diffusionsoffener Unterspannbahn, Konterlattung und Dachlattung. Das Dachgeschoss ist nicht ausbaufähig. Die Dachneigung beträgt ca. 25 Grad im Hauptdach und 45 Grad im Walm.
  • Dachuntersichten aus 6 mm starken weißen Melaminharzplatten an der Stirnseite und weiße Kunststoffverbretterung an der Unterseite; ca. 60 cm breit.

8. Eingangsbereich

  • Hauseingangspodest, als rechteckige Ausführung (200 x 70 cm), Setzstufe und Abdeckung aus roten Penterklinkern oder Pflastersteinen (Katzen-köpfe); eine Stufe.
  • Überdachter Eingangsbereich aus Konstruktionsvollholz, weiß grundiert; als Walm- oder Satteldach mit zwei Holzstützen.

9. Dachdeckerarbeiten

  • Dacheindeckung aus Betondachpfannen der Firma „Braas“, Modell: Taunus Pfanne Star Matt oder gleichwertig; mit den Farbtönen: Klassisch-Rot, Ziegelrot, Kupfer, Dunkelbraun, Tiefschwarz oder Granit. Mit den entsprechenden Formziegeln für First, Grate, Ortgänge und Strangentlüftung.
  • Gaubenansichtsflächen erhalten als Verkleidung Kunstschieferplatten in den Farben anthrazit, rot oder braun; einschließlich Dachschalung und Glas-vliesdachbahn. Bei bestimmten Haustypen standardmäßig enthalten.
  • Dachflächenfenster, von innen weiß, kunststoffbeschichtet mit Holzkern, mit Wärmeschutzverglasung; 66 x 118 cm. Bei bestimmten Haustypen standardmäßig enthalten.
  • Dachfenster mit Einfachverglasung aus Kunststoff im Bereich Spitzboden; bei allen Typenhäusern Standard.

10. Klempnerarbeiten

  • Dachrinnen und Kehlen aus Titanzinkblech.
  • Fallrohre aus Titanzinkblech; bis Oberkante Sockelmauerwerk.
  • Mit Rinneneinhangblech (erforderlich) zum Schutz der Unterspannbahn.

11. Fenster- und Türelemente

  • Fenster aus 86 mm starken weißen Kunststoffprofilen als 6-Kammerprofil mit Stahlkern; 3-fach Wärmeschutzverglasung. Mit Pilzkopfverriegelung.
  • Haustüranlagen aus 70 mm starken weißen Kunststoffprofilen als Mehrkammerprofil mit verstärktem Stahlkern. Rodenberg-Türfüllung Modell 9008-92 oder gleichwertig. Mit gleichschließenden Profilzylindern; einschließlich 3-fach Automatik-Verriegelung, weißer Drückergarnitur und mit gleichschließendem Profilzylinder. Je nach Haustyp als 1-flg. oder 2-flg. Ausführung.
  • Nebeneingangstüren aus 70 mm starken weißen Kunststoffprofilen als Mehrkammerprofil mit verstärktem Stahlkern. Mit Lichtausschnitt aus 3-fach Wärmeschutzverglasung und wärmegedämmter Füllung; einschließlich 3-fach Automatik-Verriegelung, Drückergarnitur und mit gleichschließendem Profilzylinder.

12. Innenausbau

  • Decken- und Dachschrägenverkleidung im Erd- und Dachgeschoss (der Spitzboden wird nicht ausgebaut) aus 12,5 mm starken Gipskartonplatten, trockenen Schalbrettern, Dampfsperre und 240 mm starker Dämmung aus Mineralwolle, Wärmeleitfähigkeit 035; ohne Spachtelarbeiten.
  • Abseitenwände im Dachgeschoss in Metallständerkonstruktion mit einseitiger Beplankung aus 12,5 mm starken Gipskartonplatten und zusätzlicher Dämmung aus 60 mm Mineralwolle, Wärmeleitfähigkeit 035. Die Abseitenhöhe beträgt ca. 100 cm von Fertigfußboden; ohne Spachtelarbeiten.
  • Holz-Einschubtreppe in weiß mit Schutzgeländer, wärmegedämmt, 70 x 130 cm.
  • Ausdielung des Spitzbodens mit einseitig gehobelten Dielenbrettern, 28 mm stark; ca. 20,00 - 30,00 qm ausgedielt (je nach Haustyp).

13. Putzarbeiten

  • Wandflächen im Erd- und Dachgeschoss als Kalkzementputz; einschließlich Eckschutzschienen im Bereich der Fenster- und Türöffnungen sowie Wandecken; Wände werden tapezierfertig geputzt. Sollten die Wände nur gestrichen werden, so ist ein aufgespachtelter Malervlies zu empfehlen.

14. Elektroarbeiten

  • Schalter und Steckdosen im Standardprogramm, weiß matt. Fabrikat: Gira oder gleichwertig. Die Elektroinstallation mit entsprechender Zählerverteilung erfolgt ab Hausanschluss im Wirtschaftsraum.
  • Diele: 2 x Deckenauslässe mit Kreuzschalter, 1 x 1-fach Steckdose, 1 x Telefonanschluss, 1 x Klingelanlage mit Gong und Klingeldrücker, 2 x Wand- oder Deckenauslässe für Außenbeleuchtung, 1 x Raumthermostat, 1 x Rauchmelder.
  • WC: 1 x Deckenauslass mit Schalter, 1 x 1-fach Steckdose, 1 x Raumthermostat.
  • HWR: 1 x Deckenauslass mit Schalter, 2 x 1-fach Steckdosen, 1 x Waschmaschinenanschluss, 1 x Trockneranschluß, 1 x Heizungsanschluss mit Außenfühler, 1 x Wandauslass mit Schalter für Außenlampe, 1 x Außenkabel für Carport oder Garage, 1 x Raumthermostat.
  • Küche: 1 x Deckenauslass mit Schalter, 3 x 1-fach Steckdosen, 4 x 2-fach Steckdosen, 1 x Herdanschluss, 1 x Geschirrspüleranschluss, 1 x Antennenanschluß mit Dose, 1 x Telefonanschluss,1 x Raumthermostat.
  • Speisekammer: 1 x Deckenauslass mit Schalter, 1 x 1-fach Steckdose.
  • Wohnzimmer/Essen: 2 x Deckenauslässe mit Schalter, 3 x 1-fach Steckdosen, 3 x 2-fach Steckdosen, 2 x Antennenanschluss mit Dose, 1 x Telefonanschluss, 1 x spritzwassergeschützte Außensteckdose, 2 x Deckenauslässe mit 1 x Schalter in den Dachuntersichten, 1 x Raumthermostat, 1 x Rauchmelder.
  • Arbeiten: 1 x Deckenauslass mit Schalter, 1 x 1-fach Steckdose, 3 x 2-fach Steckdosen, 1 x Antennenanschluss mit Dose, 1 x Raumthermostat, 1 x Rauchmelder.
  • Gast: 1 x Deckenauslass mit Schalter, 1 x 1-fach Steckdose, 3 x 2-fach Steckdosen, 1 x Antennenanschluss mit Dose, 1 x Raumthermostat, 1 x Rauchmelder.
  • Flur/Treppe: 1 x Deckenauslaß mit Wechselschalter, 1 x 1-fach Steckdose, 1 x Rauchmelder.
  • Kinder: 1 x Deckenauslass mit Schalter, 1 x 1-fach Steckdose, 3 x 2-fach Steckdosen, 1 x Antennenanschluss mit Dose, 1 x Telefonanschluss, 1 x Raumthermostat, 1 x Rauchmelder.
  • Schlafen: 1 x Deckenauslass mit Schalter, 1 x 1-fach Steckdose, 3 x 2-fach Steckdosen, 1 x Antennenanschluss mit Dose, 1 x Telefonanschluss, 1 x Raumthermostat, 1 x Rauchmelder.
  • Abstellraum: 1 x Deckenauslass mit Schalter, 1 x 1-fach Steckdose.
  • Bad: 1 x Deckenauslass mit Schalter und 1 x Wandauslass für Spiegelleuchte, 1 x 2-fach Steckdose, 1 x Raumthermostat.
  • Spitzboden: Kabelausschaltung mit 1 Stück Auslass, 1 x Kabelsteckdose.
  • Verteilung: 1 x Dispo-Schrank mit 3 Zählerplätzen, 18 x Sicherungsautomaten, 2 x Fi-Schalter 4-polig 30mA, 2 x Hauptschalter, 1 x Klingeltrafo. 2 x Hauptleitungsschutzleiter (bei Erdwärme).
  • Sonstiges: Standard-Telefon bzw. Antennendosen sind montiert und laufen im HWR zusammen. Verteiler, Verstärker, Sat- und Telefonanlagen auf Anfrage.
  • Solaranlage: 1 x Anschluss der Solaranlage

15. Sanitärarbeiten

  • Schmutzwasser-Grundleitungen aus PVC-Rohren werden innerhalb des Gebäudes verlegt; bis 50 cm über Außenkante Fundament; einschließlich Abdrücken der Leitungen mit Prüfprotokoll.
  • Wandhängende WC-AnlagenSpülkasten mit Spartaste; einschl. verchromtem Papierhalter; von ausgewählten Markenherstellern aus Fachbetrieben. Waschtischanlagen mit Halbsäulen von ausgewählten Markenherstellern aus Fachbetrieben; 65 bzw. 50 cm breit; mit Einhand-Mischbatterie,von ausgewählten Markenherstellern aus Fachbetrieben; einschl. 60 bzw. 50 cm breite Porzellanablage, Kristallspiegel 50 x 60 cm und doppelter Handtuchhalter.
  • Stahlblech-Badewanne 170 x 75 cm, von ausgewählten Markenherstellern aus Fachbetrieben; mit Poresta-Wannenträger; Einhand-Wannenfüll- und Brausebatterie mit Handbrause und Zubehör, von ausgewählten Markenherstellern aus Fachbetrieben.
  • Stahlblech-Duschwanne 90 x 90 cm, von ausgewählten Markenherstellern aus Fachbetrieben; mit Poresta-Wannenträger; Thermostat-Brausebatterie mit Handbrause, Wandstange und Zubehör, von ausgewählten Markenherstellern aus Fachbetrieben.
  • Duschkabine mit Einscheiben-Sicherheitsglas, von ausgewählten Markenherstellern aus Fachbetrieben; Profile in silber.
  • Außenzapfhahn mit Rohrunterbrecher; einschließlich Absperrventil mit Entleerung; 1 Stück.
  • Anschlüsse der Kalt- und Warmwasserleitungen für Wasseruhr, Warmwasserbereiter, Küchenspüle, Waschmaschine und Geschirrspüler aus Mehrschicht-Verbundrohr.
  • Objekte im Standard-Farbton, weiß.

16. Heizungsarbeiten

  • Heizungsanlageals Außenwand-Brennwert-Gastherme, raumluftunabhängig, Elektro-Installation zwischen Brenner und Hauptschalter, witterungs-geführte Regelanlage mit Vorlauffühler und Schaltuhr; Abgasführung über Dach; Leistung: nach Wärmebedarfsberechnung.
  • Solaranlage mit 300 Liter Brauchwasserspeicher und Regelung; Flachkollektoren mit ca: 5,00 qm Fläche; auf den Dachpfannen montiert.
  • Fußbodenheizung im Erd- und Dachgeschoss des Wohnhauses aus Kunststoff-Verbundrohren mit der dazugehörigen Wärmedämmung für die frei-liegenden Rohrleitungen außerhalb des Estrichs; nach der Heizungsanlagenverordnung. Verteilerkästen im Erd- und Dachgeschoss.

17. Estricharbeiten

  • Zementestrich, 65 mm stark im Erdgeschoss auf 110 mm Trittschall- und Wärmedämmung; einschließlich PE-Randstreifen und Ölpapier. Im Dach-geschoss auf 80 mm Trittschall- und Wärmedämmung.

18. Fliesenarbeiten

  • Wandfliesen in Bad und WC werden rundherum 2,00 m bzw. deckenhoch im Bereich Dusch- und Badewanne hoch angesetzt mit Dünnbettmörtel. Größen: 15 x15 bis 30 x 30 cm. Ausschlämmen der Wandflächen mit Fugenschlämme in hellgrau oder weiß. Wandfliesen nach Wahl der Bauherren, auszusuchen bei unseren Baustoffhändlern. Materialwert: 20,- €/qm inkl. MwSt.
  • Fliesenschild über der Einrichtung in der Küche 60 cm hoch, ca. 4,00 qm Fläche. Größen: 10 x10 bis 20 x 20 cm Materialwert: 25,- €/qm inkl. MwSt.
  • Bodenfliesen im Bereich Bad, WC, HWR, Diele, Küche und Speisekammer werden in Dünnbettmörtel einfach verlegt. Größen: 20 x 20 bis 33 x 33 cm. Ausschlämmen der Bodenflächen mit Fugenschlämme in zementgrau. Fußboden-Sockelleiste aus Bodenfliesen geschnitten. Bodenfliesen nach Wahl des Bauherren bei unseren Baustoffhändlern auszusuchen; Materialwert: 20,- €/qm inkl. MwSt.
  • Abmauerung der Sanblöcke sowie Ablagen und Trennwände von Duschen werden mit Porenbeton-Planblocksteinen gemauert; einschließlich senkrechter und waagerechter Rohrkästen für Abflussleitungen aus Wedi-Rohrkästen.
  • Versiegelung der Anschlussfugen mit dauerelastischem Silikon; diese Fugen sind Wartungsfugen und unterliegen deshalb nicht der Gewährleistungsfrist.

19. Erdgeschosstreppe

  • Erdgeschosstreppe aus Buchenholz, offen, keilverzinkt; 15 Steigungen, endbehandelt; ca. 100 cm breit. Mit Brüstungsgeländer aus Buche; runde Sprossen. Die Stirnseiten des Treppenloches werden mit Gipsfaserplattenstreifen verkleidet.

20. Innentüren

  • Innentüren mit glatter Oberfläche als Normtüren in Buche oder in Weißlack; Türblatt und Türzarge als exklusive Ausführung mit abgerundeten Kanten.
  • Innentür mit Lichtausschnitt mit glatter Oberfläche als Normtüren in Buche oder in Weißlack; Türblatt und Türzarge als exklusive Ausführung mit abgerundeten Kanten; als 2-flg. Ausführung mit zwei Lichtausschnitten aus Klarglas bei bestimmten Haustypen enthalten.
  • Drückergarnituren im Wert von 25,- €/Stück inkl. MwSt. Türen und Drückergarnituren können bei unseren Baustoffhändlern ausgesucht werden.

21. Gewährleistungen

  • Die Bauleistungen werden nach der VOB (Verdingungsordnung für Bauleistungen) ausgeführt, die Sie bei uns einsehen können.
  • Die Gewährleistung beträgt 5 Jahre nach BGB und sie beginnt mit der Abnahme der ausgeführten Leistungen. Für bewegliche Teile (Verschleißteile) wie Türgriffe, Pumpen, Thermostate, Griffe, Armaturen, Garagentore usw. beträgt die Gewährleistung 2 Jahre.

22. Lüftungsanlage (Zusatzleistung)

  • Be- und Entlüftungsanlage für besseres Wohnklima bzw. Wohngefühl und Energie-Kosteneinsparung; mit Abluft- und Zuluftventilen im Außenwandbereich; mit ca. 92 % Wärmerückgewinnung.

  • Es wird darauf hingewiesen, dass eine Be- und Entlüftungsanlage empfohlen wird. Die heutige Bauweise setzt eine winddichte Gebäudehülle voraus, so dass kaum ein Luftaustausch auf natürliche Weise erfolgt. Kann aus beruflichen bzw. zeitlichen Gründen keine regelmäßige Lüftung durch Öffnen der Fenster- und Türelemente gewährleistet werden, so ist mit Feuchtigkeits- und mit eventuellen Gesundheitsschäden zu rechnen.